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Published on Juli 30th, 2015 | by Marc Wegmüller

Digitale Autos: Lenkrad in Zukunft überflüssig?

Die Digitalisierung hat auch die Automobilindustrie längst erfasst. Bereits heute sind Autos intelligenter denn je, doch das ist nur der Anfang, denn mit fortschreitender Technik werden unsere Fahrzeuge zu beinahe unabhängigen Wesen, die sich auf Verkehrssicherheit und Komfort entscheidend auswirken.

Die Verschmelzung verschiedener Welten
Wie nah die Zukunft tatsächlich ist, hat uns schon das fast selbstfahrende Auto eindrucksvoll vor Augen geführt. Und die Digitalisierung schreitet weiter voran. Haben High-Tech-Unternehmen wie Google und Apple bislang zur Vernetzung und Kommunikation im Fahrzeug beigetragen, arbeiten sie inzwischen an eigenen Fahrzeugen. Beeindruckend ist dabei die Geschwindigkeit: Vor gerade einmal acht Jahren wurde das erste iPhone überhaupt vorgestellt, heute sind Smartphone und Co. in allen Bereichen des Alltags vertreten und prägen den technologischen Fortschritt massgeblich mit. Die immer grössere Rolle in der Automobilwelt ist damit nur logisch und bietet Autobauern wie Fahrern neue Chancen.

©istock.com/Sjo
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Immerhin: So intelligent das Auto auch wird, bleiben klassische Zubehörteile wie Reifen weiterhin notwendig. Das Internet ist auch hierbei behilflich, doch das ist inzwischen nichts Neues mehr.

Zurücklehnen und fahren lassen – wann ist es soweit?
Wie bereits berichtet, handelt es sich bei den Vorzeigemodellen von Infiniti, Audi und Mercedes (die neue E-Klasse wird ebenfalls autonom) nur um „fast“ selbstfahrende Autos. Aus heutiger Sicht ist das bereits ein grosser Fortschritt, doch im Vergleich zum Auto der Zukunft wirkt es fast steinzeitlich. Denn schon innerhalb eines Jahrzehnts könnte das Lenkrad der Vergangenheit angehören – entscheidend ist alleine die Qualität der künstlichen Intelligenz. Unter perfekten Bedingungen, also gut lesbaren Strassenbahnmarkierungen, reibungslos funktionierenden Verkehrsleitsystemen und fehlerfrei agierenden Verkehrsteilnehmern, kommen selbstfahrende Autos schon heute von A nach B.

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Doch das ist nur die rosarote Theorie. Leider ist der Alltag auf der Strasse alles andere als perfekt: Unplanmässige Spurverengungen, defekte Ampeln, plötzlich ausscherende Autos, falsch geparkte Autos – die Liste der Unwägbarkeiten im Stadtverkehr ist lang. Mit diesen Risiken muss die KI des Autos umgehen können; sie muss sich flexibel und spontan auf neue Situationen einstellen und improvisieren können. Dieses Adaptionsvermögen unterscheidet den Menschen selbst vom leistungsfähigsten Computer, doch aufgrund der exponentiellen Fortschrittskurve kann der nächste Schritt schon bald erfolgen.

Bis dahin müssen Autobauer und Versicherer wichtige rechtliche Fragen klären, allen voran die Schuld im Falle eines Unfalls. Kann ein Computer zur Rechenschaft gezogen werden? Mit welchen Regressansprüchen müssen die Hersteller rechnen und wie verändert sich die klassische Autoversicherung dadurch? Ganz klar: Die Technik von morgen klingt beeindruckend, doch ihre Umsetzung im Massenmarkt hängt nicht zuletzt von der Rechtslage ab.


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