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The GTi is back

Published on April 1st, 2013 | by zuendung

The GTi is back

The GTi is back

Mit Erinnerung an den legendären, vor 30 Jahren erstmals präsentierten, 205 GTi legt Peugeot nach und lanciert unter dem Motto «The GTi is back» den Peugeot 208 GTi.

Der Peugeot 208, europaweit Leader im B-Segment, verkauft sich ausserordentlich gut, bereits 300‘000 sind ausgeliefert worden. Da kommt der schnelle GTi gerade recht.

Leistete der 1600er 205 GTi vor 30 Jahren noch 105 PS und wog 850 Kg, wurde mit dem fast doppelt so starken neuen GTi kein kompromissloser Sportler aufgebaut. Zwar signalisieren bspw. die roten Bremssättel, die 17-Zöller von Michelin, das kleine und unten abgeflachte Lenkrad, der verchromte Doppelauspuff und andere Zierelemente die Rasse des schnellen 208, aber es wurde dabei auch der Komfort nicht vernachlässigt. Mit Ziernähten und rot geflammten Türarmlehnen wurde auch etwas Chic in den Sportler gebracht.
Nicht gegenüber dem 30 Jahre alten 205 GTi, aber gegenüber dem direkten Vorgänger (207 RC) ist der 208 GTi kürzer, breiter, steifer, leichter und stärker.

Der bereits von andern Modellen (DS3 Racing, RCZ, Mini) her bekannte 1600 Twin Scroll-Turbomotor leistet hier 200 PS und verfügt über 275 Nm Drehmoment ab 1700 und bis 4‘500 U/min. Dies ermöglicht 6.8 sec. für den Standardsprint und eine Spitze von 230 Km/h. 302 mm-Bremsscheiben sorgen für kurze Bremswege des 1‘160 Kg leichten GTi. Der Gesamtverbrauch von 5.9 Lt. ist aber eher eine theoretische Grösse und kann auch das Doppelte und mehr betragen (z.B. 12.9 Lt., ähem).

Die Sitze geben guten Halt, sind aber nicht übertrieben eng, dafür komfortabel. Das Fahrgestell ist vom Feinsten, fast etwas zu komfortabel. Der 208 GTi liegt aber satt auf der Strasse, reagiert fein und nie gemein. Fahrten auf einer abgesperrten Strecke in den südfranzösischen Seealpen bewiesen das problemlose Handling. Der Sound ist zwar kernig, kommt aber ohne Sound-Symposer aus, was das Fahren auch auf längeren Strecken angenehm macht.
Der Kofferraum (285 Lt.) ist so wie zu erwarten ist und ob man hinten sitzen kann, hat niemanden interessiert.

In so ein Auto gehörte allerdings ein grosser roter Engine-Start-Knopf und nicht ein altertümlicher Zündschlüssel. Das ESP lässt sich abschalten, das Fehlen anderer elektronischer Assistenten von Notbrems- bis Totwinkelassi wird in solchen Fahrzeugtypen nicht vermisst. Wenn der Fahrer alle drei Sekunden schaltet, sollte der Beifahrer sich dünn machen, viel Platz ist da nicht. Ein Haltegriff auf der Beifahrerseite wäre auch sinnvoll.
Der 208 GTi versteckt seine bestens vorhandenen Sprinterfähigkeiten hinter elegantem Aussehen, nur Details verraten den Renner. Wer’s nicht so gern zu krawallig mag, ist mit dem 208 GTi für 30‘900 Franken bestens bedient.

Heiny Volkart, VOLKARTpress


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